Die wichtigste Regel: schwer in klein, leicht in groß
Schwere Dinge wie Bücher gehören in kleine Kartons, leichte und sperrige Dinge wie Bettwäsche in große. Wer das vertauscht, riskiert gerissene Kartons und Rückenschmerzen. Das ist der häufigste Fehler beim Packen.
Kartontypen im Überblick
| Kartontyp | Größe ca. (cm) | Inhalt ca. | Wofür | Max. Gewicht gefüllt |
|---|---|---|---|---|
| Standardkarton | 60 × 33 × 34 | ca. 65 l | Kleidung, Wäsche, Spielzeug, Kleingeräte | ca. 20 kg |
| Bücherkarton | 40 × 30 × 30 | ca. 35 l | Bücher, Ordner, Konserven, Werkzeug | ca. 20 kg |
| Kleiderbox | 50 × 50 × 110 | ca. 270 l | Hängende Kleidung auf einer Stange | ca. 25 kg |
| Geschirr- und Glaskarton | 45 × 35 × 35, mit Trennwänden | ca. 55 l | Gläser, Teller, Tassen | ca. 12 kg |
| Bilder- und Spiegelkarton | verstellbar, flach | – | Rahmen, Spiegel, Bildschirme | je Stück |
Ungefähre Planungswerte, keine Messwerte. Ihre Möbel und Ihr Haushalt können deutlich abweichen. Die Maße sind übliche Marktgrößen, je nach Anbieter weichen sie einige Zentimeter ab.
Die Packliste
Geben Sie jedem Karton eine Nummer und notieren Sie dazu:
- Zielraum in der neuen Wohnung.
- Inhalt in wenigen Worten.
- Zerbrechlich: ja oder nein.
- Wer gepackt hat.
Beschriften Sie nach Zielraum, nicht nach altem Raum. Dann tragen die Helfer jeden Karton direkt an die richtige Stelle, und das Ausladen geht deutlich schneller.
Wann Sie anfangen
Beginnen Sie meist ein bis zwei Wochen vor dem Umzug. Zuerst kommen selten genutzte Räume dran: Keller, Gästezimmer, Bücher. Die Küche packen Sie zuletzt. Wie viele Kartons Sie ungefähr brauchen, zeigt der Ratgeber zum Umzugsvolumen.
Im Umzugsplaner können Sie Kartons als eigene Stücke mit Maßen anlegen, zum Beispiel „Bücherkarton 40 × 30 × 30“, oder in einer eingefügten Liste angeben. So fließen sie in die Volumenschätzung ein.
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